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Der Mikrokopter ist eine Schwebeplattform, die mehrere nach unten wirkende Rotoren oder Propeller benutzt, um damit Auftrieb und durch Neigung der Rotorebene auch Vortrieb zu erzeugen. Er kann wie ein Hubschrauber senkrecht starten und landen. Bis auf die Motoren sind keine mechanischen Teile wie Servos oder Rotorköpfe notwendig. Die Verfügbarkeit von brushless-Motoren und hochstromfähigen LiPo-Akkus mit deutlich verbessertem Leistungsgewicht ermöglichen Flugzeiten bis zu 45 Minuten. Umfangreiche Features machen aus der Schwebeplattform ein Hightech Gerät für viele Anwendungen.

Elektronische Stabilisierung durch Gyroskope
Multikopter mit elektronischer Stabilisierung basieren auf den Fortschritten in der Beschleunigungssensorik, die seit dem Jahr 2000 zivil verfügbar und ab 2004 in Serie produziert werden. Leistungsfähige Mikrocontroller werten die Daten von Sensoren mehrere 100 Mal pro Sekunde aus und können so Kippmomente die schnell und plötzlich auftreten erfassen und automatisch ausregeln. Dabei kommen Gyroskope der Firma Analog Devices zur Messung der Winkelgeschwindigkeit zum Einsatz, um durch Drehzahlregelung der Elektromotoren (Propeller) das Fluggerät zu stabilisieren und zu steuern. Mikrocontroller können Daten von zusätzlichen Sensoren wie Kompass, Höhenmesser oder GPS verarbeiten und damit eine automatische Flugsteuerung oder eine exakte Positionierung über Grund ausführen.

Anzahl der Motoren - Redundanz (Ausfallsicherheit) - neues Luftfahrtgesetz mit 01.01.2014
Mit Einführung des neuen Luftfahrtgesetzes ab 01.01.2014 hat Österreich die strengsten Bestimmungen innerhalb der EU für zivile Multikopter und leistet daher einen erheblichen Beitrag für mehr Sicherheit im österreichischen Luftraum. Das neue Gesetz erfordert für Kameraflüge von der Austro Control zugelassene und über bewohnten Gebiet zusätzlich redundante Kopter bei einer maximale Flughöhe von 150 Meter. Redundanz bedeutet, dass wichtige Komponenten während des Fluges ersetzbar sein müssen und der Kopter bei Ausfall einer einzelnen Komponente (z.B. Motor, Empfänger, FlightControl, Akku usw.) nicht abstürzen darf. Die Einführung des Oktokopters mit 8 Motoren, eine zusätzliche Backup FlightControl und Rückstromsicherungen für mindestens zwei LiPo-Akkus (im Falle eines Kurzschlusses eines LiPo-Akkus wird dieser sofort von der Versorgungsleitung getrennt) brachte einen wesentlichen Beitrag zu mehr Ausfallsicherheit. Zusätzliche Softwarefunktionen wie ComingHome bei Senderausfall, Autolanding bei Batterieunterspannung und programmierbare "Flyzonen" bzw. Failsafepunkte erhöhen die Sicherheit des Kopterfluges um ein Vielfaches. Funktionierende LiPo-Akkus sind für den sicheren Betrieb des Kopters unerlässlich und werden mit meiner Stromsenke regelmäßig auf ihre Nennkapazität bzw. Spannungsverlauf getestet.

Derzeit verbaue ich redundante Elektronik der Firma HiSystem "Made in Germany".

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